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Rektor Uwe Göpper bewegte viel

Am letzten Schultag des Schuljahres 2017/18 wurde Uwe Göpper, seit 2012 Leiter der Werkreal- und Realschule Gengenbach, von Schulamt, Stadt, Kollegium, Eltern und Bildungspartnern in seinen Ruhestand verabschiedet.

Alle Redner würdigten die dynamische Persönlichkeit des scheidenden Schulleiters. Bürgermeister Thorsten Erny zeigte sich dankbar für den Beitrag Göppers zur aktiven Kooperation am Schulzentrum. Zudem zeugten „die konstant gebliebenen Schülerzahlen vor dem Hintergrund schulpolitischer Akzentverschiebungen von seiner guten Arbeit“. Und nicht zuletzt bleibe als positives Erbe der sechsjährigen Schulleitertätigkeit in Gengenbach ein helles grundsaniertes Schulgebäude.

Schulamtsdirektor Wolfgang Zink zeichnete nicht nur den bewegten Berufsweg des zukünftigen Pensionärs nach, sondern bedankte sich auch in sehr persönlichen Worten für die langjährig vertrauensvolle Zusammenarbeit. Zink habe sich auf Göpper stets verlassen können. Noch in den letzten Tagen habe er bei der Versorgung einer „schwierigen Schülerpersönlichkeit“ erfolgreich mitgeholfen. Mit Uwe Göpper gehe ein Lehrer von der Schule, „der in seiner Amtszeit als Lehrer und Führungsperson in hohem Maße den Anforderungen an das Lehren, Lernen und Weiten“ entsprochen habe. Der Schulamtsdirektor betonte das langjährige Credo des stets fortbildungswilligen Schulleiters: „Talente und Fähigkeiten erkennen, Kompetenzen fördern und Leistung fordern“. „Misserfolg macht Frust, Erfolg macht Lust!“ An dieser Grunderkenntnis orientierte sich Uwe Göpper.Seit seinem Amtsantritt am 7. August 2012 als Leiter der Verbundschule Gengenbach war ein Hauptziel seiner Arbeit, „das neue Gesamtkollegium zu einer Einheit zu formen“. Leitbild dieser Arbeit war es, „gemeinsam Schule in unterschiedlichen Schularten zu machen“. Zink habe in fünfzehnjähriger Zusammenarbeit, den in Seelbach wohnenden Sportsmann durchweg „authentisch, grundehrlich, offen, fürsorglich und fair“ erlebt.

Schulamtsdirektor Wolfgang Zink überreicht Schulleiter Uwe Göpper die Urkunde zur Pensionierung.

Der Elternbeiratsvorsitzende Christoph Moser überbrachte zusammen mit einem Geschenk den Dank der Eltern sowie Grüße der Fördervereinsvorsitzenden Sandra Merz. Er dankte dem Schulleiter nicht nur für den „Einblick in das Schulleben“ und die vielen „konstruktiven Gespräche“, sondern auch dafür, dass er viel von Göpper gelernt habe.  

Elternbeiratsvorsitzender Christoph Moser bedankt sich für die konstruktive Zusammenarbeit

Wolfgang Zimmermann vom Bildungspartner WTO dankte für die aktive Partnerschaft mit der Ohlsbacher Firma und sah in Göpper „eine inspirierende Persönlichkeit“. Hanshelmut Hügel, Vorsitzender des  Gewerbe- und Handwerkervereins Gengenbach e.V, lobte die Bereitschaft des Rektors, neue Ideen wie die lokale Berufsmesse „Jobs for Future“ bereitwillig aufgenommen zu haben.

Hanshelmut Hügel beschenkt Schulleiter Uwe Göpper und dessen Ehefrau Astrid.

Für Schwung und befreiendes Lachen während der zweieinhalb Feierstunden sorgten die Theater-AG von Kathrin Frühe, Musiklehrer und Schulband „No Decision“, sowie die komödiantischen Spielszenen von sieben Lehrkräften. Letztere ernteten wieherndes Gelächter, wenn sie die sorgfältig über die letzten Jahre gesammelten Spontanreden Göppers kongenial in Szene setzten. Hier konnte die Authentizität des zukünftigen Pensionärs nochmals gebührend bewundert werden.

Abschiedslied für den scheidenden Schulleiter

Den Abschluss der Feier in der Aula von Werkreal- und Realschule bildeten ein Film mit erinnerungsstärkenden und geradezu meditativen Aufnahmen von Uwe Göpper und dem allgemeinen Schulleben. Der Film war ein Werk des designierten Schulleiters Alexander Ritter und dessen Freund Thomas Haas. Auch Alexander Ritter bescheinigte seinem bisherigen Chef, in den vergangenen drei Jahren viel von diesem gelernt zu haben. Er habe seine Tätigkeit in Gengenbach mit Uwe Göpper als Chef begonnen und verabschiede ihn nun als Freund.

Berufliche Stationen Uwe Göppers:

  • Herbst 1975: nach Hochschulreife und Grundwehrdienst Studienbeginn an der PH Freiburg in den Fächern Deutsch und Sport
  • Studienbegleitende Qualifikationserwerbe: B-Trainerschein in Leichtathletik, Tennis Übungsleiter, Ski-Übungsleiter, nach 1980 staatlich geprüfter Skilehrer
  • Herbst 1978: 1. Staatsexamen
  • Frühjahr 1979: Beginn des Referendariats an der Realschule Gengenbach
  • Juni 1980: 2. Staatsexamen
  • Schulstationen: Radolfzell, Gengenbach, Haslach, Ettenheim, Neuried-Ichenheim. Vertretungslehrer in Wolfach und Grundschule Halbmeil.
  • April 1985 bis Januar 1988: berufsbegleitendes Diplomaufbaustudium in Schulpädagogik.
  • 1.August 2000 Bestellung zum Konrektor an der Haupt- und Realschule Ichenheim
  • 7.August 2012 – Sommer 2016 Schulleiter an der Werkreal- und Realschule am Erhard-Schrempp-Schulzentrum in Gengenbach als erster Leiter des Schulverbundes.

Göppers Spontanreden ernten große Heiterkeit