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100 Schüler im elsässischer Festung Wilhelm II.

Dank der Finanzierung durch den Förderverein der Schule fuhren dieses Jahr rund 100 Schüler der drei achten Realschulklassen und der R 9 a mit ihren Geschichtslehrern Daniela Leiser, Christian Krippl und Erich Fakler zur Feste Kaiser Wilhelm II. oberhalb von Mutzig.

Wie die Rückfragen bei den Schülern zeigten, sehen diese auch für ihre Nachfolger eine Fahrt in diese modernste Festungsanlage Europas zu Beginn des 1. Weltkrieges als äußerst sinnvoll an. Die Fahrten erfolgten am 11. Und 13. Mai. Eine junge Dame und zwei Herren erklärten die größtenteils unterirdische Anlage. Dabei zeigte sich ganz deutlich, dass die Aufmerksamkeit der Schüler entscheidend von dem Erklärungsgeschick der Führungspersonen abhing. Beeindruckend und beklemmend waren auch dieses Mal die langen unterirdischen Gänge, die beengten Lebensverhältnisse der Soldaten sowie das absolute Fehlen jeglicher Intimsphäre während des monatelangen Kasernenlebens. Die noch vollständig erhaltene Stromerzeugungsanlage bot gleichzeitig einen realen Eindruck der begonnenen Industrialisierung.

 Die besichtigten Festungsanlagen machten nur einen kleinen Teil des ursprünglich riesigen Areals aus.

Endlich raus aus den dunklen Höhlen und freier Blick in Rheinebene und Vogesen.

iese Geschützbatterie feuerte nur einmal zu Beginn des 1. Weltkrieges zur Abschreckung.