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Buntes Treiben auf dem Schulfest

Trotz ihres heißen Arbeitsplatzes vor dem MSG hatten die elterlichen Wurst- und Steakbräter ein geniales Blickfeld beim Schulfest der Werkreal- und Realschule am vergangenen Samstag. Sie sahen ein ständiges Kommen und Gehen vom östlichen und westlichen Schulhofzugang, sie sahen die Tanzformationen auf der Bühne gegenüber, konnten der Schulband „The Avenues“, der Bläsergruppe, der Flötengruppe und der Projektgruppe Triple „G“, Gitarre, Gesang und Gig, lauschen.

Jung und Alt gruppierten sich zum fröhlichen Schulfestbild

Im direkten Blickfeld weideten auch die im Vorbericht abgebildete Elefantenherde. Diese  hatte sich am Samstag allerdings auf fünfundsiebzig  fantasievoll bemalte Tiere verdreifacht. Eine Straße der Spiele lockte nicht nur kleine und größere Kinder an. Etliche Erwachsene versuchten sich auch an den im Projekt von Bernhard Rieger hergestellten Dreiecksstelzen. Das ideal temperierte Sommerwetter trug ein Übriges dazu bei, diese Freiraumspiele auszuprobieren. Doch nicht nur außerhalb des Schulgebäudes gab es vieles zu sehen und zu bestaunen.

Die Qual der Wahl

Um 14.00 Uhr war ein Klassenzimmer Theaterraum. Die Theatergruppe Sabine Fischers hatte mit dem kurzen aber fein inszenierten Stück „Insomnia“ ein Klassenzimmer zum Theaterraum umfunktioniert. Im abgedunkelten Raum wurde mit speziellen Licht- und Kulisseneffekten die Geschichte eines Mädchens erzählt, dem jede Nacht die Schlafräuber den Schlaf rauben.

Dichte Atmosphäre bei den Schlaufräubern in „Insomnia“

Neben einem sehr  reichhaltigen Nahrungsangebot, das hauptsächlich von den engagierten Eltern gemeistert wurde, mixte eine Schülergruppe leckere Cocktails. Kleinere Mitbringsel konnten in der Aula erworben werden. So gab es bunte, individuell gefertigte  Mäppchen oder auch recycelte Gebrauchsgegenstände. Letztere wurden zugunsten des Pflegeheims am Nollen verkauft.

Auf großes Interesse stießen die bunten Mäppchen

Ein ganz großes Werk hatte die Klasse R 8a vollbracht. In Zusammenarbeit mit dem Bauhof hatte Klassenlehrerin Daniela Leiser den zwei Lichthöfen im Inneren des Schulgebäudes neuen Glanz verliehen. Dieses Werk wird auch weit über das Schulfest hinaus dauerhaften Bestand haben. Die Projektgruppe Stefanie Schüle hatte dort gleich ihre von australischen Ureinwohnern beeinflussten Dot-Paintings präsentiert. Auch ein Teil der Elefanten wird auf den zwei Lichtplätzen zudem eine längere Heimat finden. Experimente und Technisches gab es bei Franziska Maletz und Johannes Detscher. Ergänzt wurde das Angebot von Dokumentationen jener Projekte, die außerhalb des Schulgebäudes durchgeführt wurden. „Hallo, wie geht es Ihnen? Sind Sie immer noch da? Immer wieder waren diese Begrüßungen zu hören, wenn Ehemalige bekannten Gesichtern begegneten. Überhaupt waren diese zwanglosen Gespräche ein wesentliches Element des gelungenen Schulfestes am Samstag.