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Unser Erich ist dann mal weg...

Am letzten Schultag wurde unser langjähriger Kollege Erich Fakler verabschiedet. Schulleiter Uwe Göpper skizzierte zunächst den Werdegang des Pensionärs, der ihn über Herrenberg und Friesenheim schließlich nach Gengenbach führte.

Zu Beginn seiner Rede übergab Uwe Göpper der Ehefrau von Erich Fakler einen Blumenstrauß und bedankte sich bei ihr für die Unterstützung ihres Mannes und das Verständnis für sein Wirken in den vergangenen Jahrzehnten. Dieses zeichnete sich neben seiner seiner zuverlässigen Klassenlehrertätigkeit vor allem auch durch sein leidenschaftliches Engagement in verschiedenen Bereichen aus. Als Beispiele nannte Uwe Göpper seinen Einsatz im Bereich der Berufsorientierung verschiedener Schülergenerationen. Außerdem bot Erich Fakler zusätzlich zu seinen Fachstunden Rhetorikkurse für Schüler an und betreute jahrelang erfolgreich das Planspiel „Börse“ in Kooperation mit der Sparkasse. Die Pressearbeit lag unserem Erich nicht nur in der Schule sehr am Herzen, so führte er diese Leidenschaft für Öffentlichkeitsarbeit auch im privaten Bereich weiter. Um den Schülerinnen und Schülern unserer Schule ein Gespür für das Fach Geschichte näherzubringen und sie für Vergangenes zu interessieren, besuchte er mit vielen Klassen das KZ in Natzweiler-Struthof und führte über 30 Jahre lang verschiedenste Geschichtsexkursionen durch. Als Klassenlehrer leitete er seine Klassen gewissenhaft und spornte sie immer wieder zu Höchstleistungen an. Besonders eindrücklich blieb ihm eine Abschlussfahrt im Jahre 1989 in Zeiten des Mauerfalls in Erinnerung.

Rektor Uwe Göpper mit Erich Fakler

Ein Herzensprojekt von Erich Fakler war das Oberrheinprojekt, bei dem er sich mit unterschiedlichsten Schülergruppen Richtung Baden-Baden aufmachte. Durch den besonderen Zusammenhalt und die gemeinsamen Erlebnisse während dieser Woche entstand ein nachhaltiges Gemeinschaftsgefühl. Schülerinnen und Schüler wuchsen über sich hinaus und kehrten ob der Leistung und Erfahrungen gestärkter und stolz nach Hause zurück. Uwe Göpper beschrieb unseren Radliebhaber unter anderem als elanvoll, charismatisch, konsequent und redegewandt.

Nach kurzer Zeit entstandene Freundschaft - Erich Fakler mit Konrektor Alexander Ritter

Seine Einstellung zum Lehrerberuf nach zahlreichen Dienstjahren wurde mit den Worten „beobachten – abwägen – entscheiden – konsequent handeln“ zusammengefasst. Außerdem wurden die neuen Herausforderungen beschrieben, die in der Zeit nach dem Lehrerdasein auf ihn warten und ihm wurde für den neuen Anfang z. B. mit seinen Enkeln viel Spaß gewünscht.

Nach der offiziellen Verabschiedung durch Schulleiter Uwe Göpper würdigte eine Gruppe von Kollegen das Wirken von Erich Fakler mit einem vorgetragenen Gedicht, in dem sie viele lustige Erinnerungen schilderten und vor allem auf seine Einzigartigkeit eingingen. Stefanie Schüle blickte in ihrem nachfolgenden Beitrag auf das „Oberrheinprojekt“ zurück und schilderte viele Höhepunkte der gemeinsamen Zeit.

Erich Fakler mit einem Geschenk des Kollegiums in Gedenken an sein Oberrheinprojekt

Erich Fakler ließ es sich als Udo Lindenberg verkleidet, nicht nehmen, mit den Liedern „Weit, weit weg“ und einer eigenen Version von „I am sailing“ selbst Danke zu sagen und sich gebührend vom Kollegium zu verabschieden.

Erich Fakler als Udo Lindenberg bei seiner Abschlussrede

Uwe Göpper bedankte sich im anschließenden Teil bei den Referendaren Alica Heuberger, Michaela Himmelsbach. Franziska Voltz und Rainer Lietzmann, für die nach der aufregenden zweiten Ausbildungsphase im kommenden Schuljahr an verschiedenen Wirkungsorten eine neue Zeit der Eigenständigkeit beginnt.

Der Kollege Philip Warthmann wurde ins Sabbatjahr entlassen, in dem er sich vielfältigen musikalischen Projekten widmen möchte. Er war jahrelang ein wichtiger Bestandteil des musischen Profils an unserer Schule.

Außerdem wurde das persönliche Engagement einiger Kollegen besonderes gewürdigt. Siglinde Ernst und Ilselore Aschkar leisteten große Unterstützung in der Betreuung der Vorbereitungsklasse und betreuten unsere Schülerinnen und Schüler mit viel Zuwendung und Hingabe. Pia Rittweger kam spontan zum Ende des Schuljahres zum Einsatz und unterstützte die Kollegen der Werkrealschule vor allem in den höheren Klassen. Beim ehemaligen Kollegen Leonhard Bürkelbach bedankte sich Uwe Göpper nochmals für seinen flexiblen Einsatz zu Beginn des Schuljahres, um zeitweise einen erkrankten Kollegen im Fach Technik zu vertreten.

Lukas Rudershausen stellte als Bundesfreiwilligendienstleistender eine Brücke zwischen der WRRS Gengenbach und dem TV Gengenbach her und brachte sich mit verschiedenen Angeboten vor allem in der Hausaufgabenbetreuung und dem Unterricht in der Vorbereitungsklasse ein. 

Den vielfältigen Einsatz und die stetige Unterstützung für die Schulleitung, das Kollegium und die Schüler durch unseren Hausmeister Franz Braun wurde in besonderem Maße gelobt.

Außerdem verlassen uns nach diesem Schuljahr folgende Kollegen: Petra Güttler, Kerstin Klepser, Laila Klöfer und Veronika Wagner. 

V.l.: Erich Fakler, Michaela Himmelsbach, Rainer Lietzmann, Alica Heuberger, Lukas Rudershausen, Ilselore Aschkar, Franziska Voltz, Pia Rittweger, Philip Warthmann, Siglinde Ernst, Petra Güttler, Laila Klöfer, Kerstin Klepser mit Rektor Uwe Göpper

Das Kollegium der Verbundschule verabschiedete sich mit dem Lied „Für euch soll's rote Rosen regnen“ bei allen Personen, die im kommenden Schuljahr nicht mehr bei uns tätig sein werden und
bedankte sich bei ihnen für ihren Einsatz und die konstruktive Zusammenarbeit.

Schulleiter Uwe Göpper bedankte sich abschließend beim gesamten Kollegium für die geleistete Arbeit und freut sich auf ein ebenso gutes Miteinander und persönlichen Einsatz im kommenden Schuljahr. Besonders würdigte er die Arbeit seiner Schulleitungskollegen Manuela Suhm und Alexander Ritter, die ihn in vielfältiger Weise unterstützen.
Das gesamte Kollegium wünscht allen Schülern und ihren Familien schöne und vor allem erholsame Ferien.